Ayurveda im Alltag
Ayurveda im Alltag
Warum weniger Regeln oft mehr Gesundheit bedeuten.
Dieser Artikel beschreibt meine persönliche Sicht auf Ayurveda –
alltagsnah, undogmatisch und ohne Perfektionsanspruch.
Was darf ich im Ayurveda essen – und was nicht?
Muss ich mein Dosha kennen?
Und warum fühlt sich ayurvedische Ernährung oft wie ein Regelwerk an, das im Alltag kaum umsetzbar ist?
Viele Menschen interessieren sich für Ayurveda –
und steigen genau an diesem Punkt wieder aus.
Viele Menschen, die sich für Ayurveda interessieren, stoßen schnell an einen Moment,
in dem Fragen auftauchen:
Einkaufen?
Kochen?
Doshas?
Regeln?
Und genau hier entsteht oft das Gefühl,
dass Ayurveda kompliziert sein müsse.
Meine Erfahrung ist eine andere.
Gesundheit entsteht nicht durch Perfektion.
Gesundheit ist nichts, was wir erzwingen können.
Sie entsteht, wenn wir beginnen, unseren Körper bewusst zu spüren.
Ayurveda möchte uns nicht in ein Korsett pressen.
Er möchte uns helfen, wieder wahrzunehmen:
- Was tut mir gut?
- Was schwächt mich?
- Was brauche ich jetzt – nicht vor 20 Jahren, nicht in 10 Jahren?
Dein Körper verändert sich – und das ist gut so
Mit 20 braucht dein Körper etwas anderes als mit 40.
Und mit 60 wieder etwas anderes als mit 40.
Nicht nur das Alter spielt eine Rolle, sondern auch:
- deine aktuelle Lebenssituation
- Stress oder Entspannung
- Tages- und Jahreszeiten
Ayurveda bezieht dies alles mit ein und betrachtet es individuell.
Nicht, um dich zu verwirren – sondern um dich zu entlasten.
Ayurveda denkt in Eigenschaften – nicht in Verboten.
Im Ayurveda sprechen wir von den fünf Elementen:
Erde, Wasser, Feuer, Luft und Raum.
Diese wirken in jedem Menschen unterschiedlich stark.
Über die Eigenschaften von Lebensmitteln – warm oder kühlend, leicht oder schwer – können wir ausgleichen, statt zu kontrollieren.
Es geht nicht darum, alles „richtig“ zu machen.
Es geht darum, stimmig zu essen.
Beobachten statt zu bewerten.
Als Kind bin ich oft mit dem Fahrrad durchs Dorf gefahren.
Die alten Menschen saßen am Fenster, haben geschaut – nicht bewertet, nicht kommentiert.
Einfach beobachtet.
Diese Fähigkeit haben wir heute fast verlernt.
Doch genau sie ist ein Schlüssel zu Gesundheit:
- wahrnehmen statt urteilen
- fühlen statt analysieren
- zuhören statt optimieren
Warum Achtsamkeit im Alltag Energie spart
Viele Menschen glauben, sie seien multitaskingfähig.
In Wahrheit verlieren wir dabei Energie.
Wenn wir ganz bei dem sind, was wir gerade tun – beim Kochen, Essen, Gehen –
kommt Ruhe ins System. Und oft auch Klarheit.
Alles Neues ist immer in der Stille entstanden.
Gesundheit beginnt im Kopf.
Nicht als Kontrolle, sondern als freundliche Aufmerksamkeit.
Warum Genuss und Ayurveda zusammengehören
(und Verzicht kein Gesundheitskonzept ist)
Ayurveda verlangt kein asketisches Leben.
Und natürlich dürfen wir auch mal über die Stränge schlagen, schließlich ist Essen auch Genuss!
Ayurveda im Alltag bedeutet nicht, alles richtig zu machen.
Es bedeutet, sensibler zu werden für das, was dir gut tut
und ehrlicher gegenüber dem, was dir Energie nimmt.
Ayurveda ist kein Ziel, das man erreicht.
Er ist ein Weg, den man geht – Schritt für Schritt, im eigenen Tempo.
Wenn du Lust hast, Ernährung wieder als etwas Lebendiges zu erleben
und deinen Körper dabei besser zu verstehen,
dann begleite ich dich gern ein Stück auf diesem Weg.
Wenn du Ayurveda nicht nur lesen, sondern auch praktisch erleben möchtest,
findest du hier meine aktuellen Kurse & Termine:
https://www.marioveda.de/calendar/
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