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Rezepte

Brot im Ayurveda

Brot im Ayurveda die 2.

Am 01. Mai 2019 hatte ich schon mal einen Artikel über „Brot im Ayurveda“ geschrieben. Da mich immer wieder Menschen ansprechen, ob denn Brot aus ayurvedischer Sicht wirklich gut für den Körper ist, hab ich mir nochmal Gedanken darüber gemacht.

Der Erste Punkt ist wie immer im Ayurveda: es kommt auf die persönliche Konstitution an! Wie ist meine Verdauung beschaffen (du bist was du isst, oder besser: du bist was du verdaust). Was bin ich für ein Typ, das könnt ihr nachlesen bei der Suchfunktion unter „D wie Dosha“.

Vor allem Vollkornbrot ist schwer verdaulich. Wenn Vollkornprodukte nicht richtig verdaut werden, können sie zu Ablagerungen im Körper führen. Was besonders im Alter problematisch ist. So gesund Vollkornbrot mit seinen hochwertigen Inhaltsstoffen auch sein mag, so schwer verdaulich ist es für den Magen – Darmtrakt. Brot wird in unserer Region vor allem am Morgen und Abend gegessen. Wenn man gerade zum Abendbrot noch Vollkornbrot in Kombination mit Hartkäse und oder Wurst isst, kann es bei schwachen Verdauungsfeuer früher oder später zu Krankheiten führen. Und wer denkt schon im Alter daran, wenn sich gesundheitliche Probleme einstellen, dass diese von einem doch gesunden Lebensmittel kommen können.

Von Natur aus ist unsere Verdauung mittags am höchsten, deshalb reicht man im Ayurveda Brot immer mit als eine Beilage zum Mittagessen. Wer auf sein Brot zum Abend nicht verzichten kann, sollte es als Kombination zu einer leichten Gemüsesuppe reichen.

Übrigens ist getoastetes Brot immer besser verträglicher.

Da wir hier aber in einer Brotesser Nation leben, kann und sollte man es den Menschen nicht abgewöhnen. Brot gehört seit je her zu unserer Nahrung. Man sollte nur wirklich schauen, was man sich für ein Brot antut. Nirgends sind so viele Zusatzstoffe in Lebensmitteln erlaubt bzw. versteckt wie in Backwaren. Habt ihr euch schon mal gefragt was alles in einem herkömmlichen Bäckerbrot steckt. Dann schaut euch den Film gerne an, er ist nicht neu aber immer noch aktuell!

https://www.youtube.com/watch?v=81Ueu–ufTM

Ich beschäftige mich schon eine Weile mit dem Thema, da wir ja auch gerne Brot essen. Nur backen wir unser Brot selbst, nur mit Sauerteig, Wasser, Mehl und Gewürze.

Ach so Gewürze, diese sind sehr wichtig im Brot für die Verdauung! Da kann man sich auslassen mit Koriander, Kümmel, Kreuzkümmel, Fenchel, Königskümmel, Bockshornklee, brauner Senfsaat, Kurkuma, Pfeffer, Piment, Nelke und Muskat. Na ja, bitte nicht alles in einem Brot verarbeiten. Diese Gewürze sind eh etwas gewöhnungsbedürftig für den gemeinen Erzgebirgler. Da wird es schon schwierig mit frisch gemahlenen Kümmel im Brot, ganz zu schweigen mit ganzen Kümmel. Die klassischen Brotgewürze sind Kümmel, Koriander und Fenchel. Probiert es einfach mal aus und backt euer eigenes Brot.

Im übrigen ist das einfachste Brot Chapati. Besteht nur aus drei Zutaten: Wasser, Mehl und Salz und wird in der Pfanne gebraten. Das Rezept findet ihr bei Rezepte.

https://www.marioveda.de/rezepte/das-einfachste-brot-der-welt/

Also fassen wir zusammen:

Vollkorn ist nicht für jede Verdauung geeignet.

Die Dosis macht das Gift, nicht zu oft Brot essen.

Achtet darauf was ihr für Brot esst, und wie es euch bekommt.

Kombiniert nicht Vollkornbrot mit schwer verdaulichen Lebensmitteln.

Gebt zum Brot Gewürze welche die Verdauung fördern.

Wenn euch das Brot backen zu viel Arbeit bereitet, dann kauft doch das Brot bei mir.
Backtag ist immer Dienstag und Freitag.

Den Flyer für das Brotangebot findet ihr im Shop.

Herbstliche Grüße Euer Mario

 

 

 

Weihnachtsbäckerei

Die Saison hat begonnen

Auch im Ayurveda gibt es Kekse und Plätzchen. Hier ein Rezept mit Macadamia Nüssen. Wer Nüsse nicht verträgt kann diese mit Mandeln ersetzen (denn sie zählen nicht zu den Nüssen).

Macadamia-Cookies

Für ca. 20 Stück: 125 g warme Butter, 125 g Rohrohrzucker, 1 Ei,
175 g Dinkelvollkornmehl, 1 Tl Backpulver, 1 Pr. Salz, 100 g dunkle Schokolade (mind. 75 %),
75 g Macadamianüsse, 30 g getrocknete Cranberries, 1 gestr. Tl Zimtpulver, 4 Kapseln Kardamom gemörsert.

Butter, Zucker und Ei zu einem glatten Teig verrühren. Die Gewürze, Mehl, Backpulver, Salz mischen und unterrühren. Schokolade und Macadamianüsse grob hacken, mit den Cranberries unter den Teig mischen. Esslöffelweise auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech setzen und bei 200 Grad ca. 8 min. backen.

Vorsicht: Wenn ihr die Cookies aus dem Ofen nehmt, solltet ihr sie nicht gleich vernaschen. Denn sind sie sehr weich, sie werden erst nach dem Abkühlen fest!

Das Ei kann man mit 50 g Apfelmark ersetzen und wenn kein Kardamom im Haus ist, dann vielleicht etwas Lebkuchengewürz. Probiert aus was euch schmeckt…

 

Kochen im Hotel

Kochen im Hotel

Ein Freund fragte mich, ob ich ihm nicht hin und wieder in seinem Hotel in der Küche aushelfen kann, da Köche langsam aussterben! Mir bereitet Kochen viel Spaß und man lernt immer etwas dazu, also sagte ich ihm zu.

Natürlich konnte ich es nicht für mich behalten, dass die ayurvedische Küche meine Leidenschaft geworden ist.

Und es kam, was kommen musste. Eine Angestellte vom Service fragte mich, ob ich ihr nicht was gesundes Ayurvedisches kochen könnte.

Also ayurvedisch kochen kann man überall, so heißt es ja immer wieder im Ayurveda. So ging ich auf die Suche nach frischen und gesunden Zutaten. Das war gar nicht so einfach. Es gab schon Auswahl an Gemüse aber alles gefroren. Salat stand ja auf der Karte, also wurde ich dort schon mal fündig. Bei der Sättigungsbeilage wurde es schon schwieriger, Hülsenfrüchte – Fehlanzeige. Aber frische Kartoffeln, die gab es. Also Mise en Place (vorbereitende Arbeiten) erstellen und los legen.

Schnelles Kartoffel-Gemüsecurry:

Dies waren meine frischen Zutaten, daraus sollte sich etwas Gesundes und Frisches zubereiten lassen.

2 Kartoffeln
1 rote Zwiebel
1 Paprikaschote
12 Partytomaten
1 Stück Gurke, ca. 10 cm
1 Stange Lauch
getrockneter Thymian
getrockneter Majoran
viel frischer Dill und Petersilie
Salz und Pfeffer
3 EL Olivenöl

Das Gemüse waschen, die Kartoffeln, die Zwiebel, die Gurke, je eine halbe Paprikaschote und Lauchstange in kleine Würfel schneiden. Die Partytomaten vierteln. Die restliche Paprikaschote und Lauchstange in 5 cm lange, schmale Streifen schneiden. Dill und Petersilie vom Stiel zupfen und fein hacken, die Stiele klein schneiden. Die Streifen vom Paprika und Lauch in Olivenöl kurz schmoren, beiseite stellen.

Die Zwiebel in Olivenöl leicht anbraten die Kartoffeln dazu geben, den Majoran und Thymian untermischen und viel schwenken bzw. verrühren. Am Besten geht das in einer Wok Pfanne. So lange schmoren bis die Kartoffeln noch leicht knackig sind. Die Tomaten, Lauch und Paprika dazu geben und ebenfalls kurz schmoren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Die Gurke unterheben und kurz erwärmen.

Das Curry z.B. mit einem kleinen gemischten Salat anrichten, mit den Paprika-Lauchstreifen garnieren und mit den Dill und die Petersilie bestreuen.

Auf dem Foto seht ihr noch Brot (Chapati), ein frisch zubereitetes Pfannenbrot.

Chapati Brot:

200 g Dinkelmehl Typ 1050
½  Tl Salz,
ca. 100 ml Wasser

  • Das Mehl mit dem Salz mischen, etwas Wasser dazu geben und gut durchkneten, bis eine homogene und glatte Oberfläche entsteht (das Kneten sollte schon 15 Minuten in Anspruch nehmen), wenn es zu trocken ist noch etwas Wasser dazu geben. Mindestens eine Stunden ruhen lassen. Am Besten schmeckt es wenn ihr es über Nacht im Kühlschrank liegen lasst, durch diese Ruhezeit wird es auch bekömmlicher!
  • In kleine Stücke scheiden und flach drücken.
  • In Olivenöl, Ghee, Sesamöl … ausbacken.
  • Den Teig könnt ihr im Kühlschrank ein paar Tage aufbewahren.

Das Essen hat immerhin für 3 Personen gereicht. Alle waren sehr zufrieden und glücklich über dieses herrlich leichte Sommergericht. Es zeigt wieder einmal, das Kochen einfach geht, ohne Stunden in der Küche verbringen zu müssen. Gerade bei so einem schönen Wetter. Also macht das Leben nicht komplizierter, als es so schon manchmal ist. Und habt Freude beim Kochen.

Alle 6 Geschmacksrichtungen waren im Essen enthalten, darauf wird im Ayurveda viel Wert gelegt.

Sommerliche Grüße und gutes Schwitzen…

Eurer Mario

Brot im Ayurveda

Brot wird im Ayurveda nicht so optimal gesehen. Der Grund liegt bei den Eigenschaften. Es ist trocken, rau, kalt und in der Regel schwer verdaubar.

Ayurveda sagt aber auch, man soll die regionalen Gegebenheiten beachten. Und Deutschland ist nun mal eine „Brotesser Nation“. Also machen wir uns Gedanken, wie wir eine gute Verdaubarkeit für jeden erreichen.

Wie wir wissen, ist die Verdauung individuell und hängt von der jeweiligen Konstitution des Einzelnen ab. Gewürze helfen dem Darm dieses schwer verdauliche Lebensmittel aufzuspalten und die Nährstoffe dem Körper zur Verfügung zu stellen.

Wir müssen jedoch unterscheiden welche Art von Brot wir konsumieren. Auf Grund des hohen Verbrauchs von Brot und Brötchen ist es eine Massenware und wird größten Teils industriell hergestellt, mit vielen Inhaltsstoffen und Zusätzen die einer natürlichen Verdauung oft im Wege stehen. In Deutschland sind rund 200 Zusatzstoffe! in Backwaren zugelassen und die Kennzeich-nung ist mangelhaft. Bei keiner anderen Lebensmittelherstellung werden so viele, nicht richtig ausgewiesene Zusatzstoffe versteckt. Hier ein Link zu einem Youtube Video (ab Minute 29:26 wird es richtig interessant) https://www.youtube.com/watch?v=81Ueu–ufTM

Wer nicht ganz auf Brot verzichten will, für den führen nur 2 Wege aus der Misere. Zum Bäcker des Vertrauens gehen, welcher noch mit langer Sauerteigführung arbeitet, oder selbst backen. Eine andere Möglichkeit ergibt sich nicht.

Aus diesem Grund werde ich in Kürze ein paar einfache Brotrezepte in diesem Blog stellen, oder noch besser, Ihr kommt zum nächsten Ayurveda Kochkurs. Wo ich Euch zeige wie man Alternativen fürs Frühstück hin bekommt und einfaches Pfannenbrot herstellt.

Habt eine schöne Zeit
Euer Mario

 

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