Marioveda

Ayurveda

Ayurveda Jahresabschluss

Ihr Lieben,
am 18. 12. 2026 möchten wir mit Euch einen gemütlichen kleinen Jahresabschluss machen. Wir bereiten ein paar Kleinigkeiten zu Essen vor und wollen mit Euch das Jahr 2026 nochmal revue passieren lassen. Und einfach in gemütlicher Runde nochmal schön zusammensitzen und quatschen.

Wir freuen und auf Euch und bis dahin schon mal eine schöne Vorweihnachtszeit, lasst Euch nicht stressen 🙂

 

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Ayurveda im Alltag

Ayurveda im Alltag

Warum weniger Regeln oft mehr Gesundheit bedeuten.

Dieser Artikel beschreibt meine persönliche Sicht auf Ayurveda –
alltagsnah, undogmatisch und ohne Perfektionsanspruch.

Was darf ich im Ayurveda essen – und was nicht?
Muss ich mein Dosha kennen?
Und warum fühlt sich ayurvedische Ernährung oft wie ein Regelwerk an, das im Alltag kaum umsetzbar ist?

Viele Menschen interessieren sich für Ayurveda –
und steigen genau an diesem Punkt wieder aus.

Viele Menschen, die sich für Ayurveda interessieren, stoßen schnell an einen Moment,
in dem Fragen auftauchen:

Einkaufen?
Kochen?
Doshas?
Regeln?

Und genau hier entsteht oft das Gefühl,
dass Ayurveda kompliziert sein müsse.

Meine Erfahrung ist eine andere.

Gesundheit entsteht nicht durch Perfektion.

Gesundheit ist nichts, was wir erzwingen können.
Sie entsteht, wenn wir beginnen, unseren Körper bewusst zu spüren.

Ayurveda möchte uns nicht in ein Korsett pressen.
Er möchte uns helfen, wieder wahrzunehmen:

  • Was tut mir gut?
  • Was schwächt mich?
  • Was brauche ich jetzt – nicht vor 20 Jahren, nicht in 10 Jahren?

Dein Körper verändert sich – und das ist gut so

Mit 20 braucht dein Körper etwas anderes als mit 40.
Und mit 60 wieder etwas anderes als mit 40.

Nicht nur das Alter spielt eine Rolle, sondern auch:

  • deine aktuelle Lebenssituation
  • Stress oder Entspannung
  • Tages- und Jahreszeiten

Ayurveda bezieht dies alles mit ein und betrachtet es individuell.
Nicht, um dich zu verwirren – sondern um dich zu entlasten.

Ayurveda denkt in Eigenschaften – nicht in Verboten.

Im Ayurveda sprechen wir von den fünf Elementen:
Erde, Wasser, Feuer, Luft und Raum.

Diese wirken in jedem Menschen unterschiedlich stark.
Über die Eigenschaften von Lebensmitteln – warm oder kühlend, leicht oder schwer – können wir ausgleichen, statt zu kontrollieren.

Es geht nicht darum, alles „richtig“ zu machen.
Es geht darum, stimmig zu essen.

Beobachten statt zu bewerten.

Als Kind bin ich oft mit dem Fahrrad durchs Dorf gefahren.
Die alten Menschen saßen am Fenster, haben geschaut – nicht bewertet, nicht kommentiert.
Einfach beobachtet.

Diese Fähigkeit haben wir heute fast verlernt.

Doch genau sie ist ein Schlüssel zu Gesundheit:

  • wahrnehmen statt urteilen
  • fühlen statt analysieren
  • zuhören statt optimieren

Warum Achtsamkeit im Alltag Energie spart

Viele Menschen glauben, sie seien multitaskingfähig.
In Wahrheit verlieren wir dabei Energie.

Wenn wir ganz bei dem sind, was wir gerade tun – beim Kochen, Essen, Gehen –
kommt Ruhe ins System. Und oft auch Klarheit.

Alles Neues ist immer in der Stille entstanden.

Gesundheit beginnt im Kopf.
Nicht als Kontrolle, sondern als freundliche Aufmerksamkeit.

Warum Genuss und Ayurveda zusammengehören
(und Verzicht kein Gesundheitskonzept ist)

Ayurveda verlangt kein asketisches Leben.
Und natürlich dürfen wir auch mal über die Stränge schlagen, schließlich ist Essen auch Genuss!

Ayurveda im Alltag bedeutet nicht, alles richtig zu machen.
Es bedeutet, sensibler zu werden für das, was dir gut tut
und ehrlicher gegenüber dem, was dir Energie nimmt.

Ayurveda ist kein Ziel, das man erreicht.
Er ist ein Weg, den man geht – Schritt für Schritt, im eigenen Tempo.

Wenn du Lust hast, Ernährung wieder als etwas Lebendiges zu erleben
und deinen Körper dabei besser zu verstehen,
dann begleite ich dich gern ein Stück auf diesem Weg.

Wenn du Ayurveda nicht nur lesen, sondern auch praktisch erleben möchtest,
findest du hier meine aktuellen Kurse & Termine:

  https://www.marioveda.de/calendar/

 

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Wie wir unseren Stoffwechsel in Schwung bringen

Dieser Beitrag stammt ursprünglich aus dem September 2023.
Ich habe ihn am 29. Juli 2025 überarbeitet, ergänzt und für euch aktualisiert – mit neuen Impulsen für mehr Leichtigkeit & Wohlbefinden im Alltag.

Was bringt den Stoffwechsel in Schwung?
(Alltagstaugliche Tipps mit ayurvedischer Inspiration)

 

1. Wasser am Morgen – der Stoffwechsel‑Booster

Morgens (nach dem Zähneputzen) mindestens 500 ml warmes zügig trinken.

2. Grüner Tee: Warum „Sencha“ besonders beliebt ist

Grünen Tee, idealerweise „Sencha“, trinken – 3 Tassen täglich, jedoch nicht nach 15:00 Uhr.

3. Apfelessig auf nüchternen Magen

Apfelessig (2 TL auf 300 ml Wasser) morgens auf nüchternen Magen trinken.

4. Honig + Limette: Ayurvedischer Energie‑Drink

500 ml Wasser abkochen, auf Trinktemperatur abkühlen lassen und mit 2 TL Waldhonig sowie dem Saft einer halben Limette mischen.

Wichtig: Honig niemals über 40 °C erhitzen!

5. Der Apfel – ein kleiner Verdauungshelfer

Täglich einen Apfel essen (ohne Kerne), am besten nach dem Essen oder alleinstehend – danach mindestens eine Stunde nichts essen oder trinken.

6. Gewürze für dein Agni (Verdauungsfeuer)

Zimt, Ingwer (bei Schlafstörungen nicht in der zweiten Tageshälfte), Kurkuma und Pippali (schwarzer Langpfeffer) täglich im Essen verwenden.

7. Gemüse für mehr Leichtigkeit

Viel Chicorée, Brokkoli, Rettich und Pak Choi geschmort oder leicht gedünstet essen.

8. Warmes Wasser statt kalter Getränke

Über den Tag verteilt warmes Wasser trinken – am besten vor dem Essen oder gelegentlich als Ersatz für eine Mahlzeit.

9. Abends leichter essen

Abends keine tierischen Eiweiße essen. So weit wie möglich auf Milchprodukte verzichten, da sie oft verschleimend wirken und schwer verdaulich sind.

Wenn doch Milchprodukte gegessen werden, dann mit schwarzem Pfeffer würzen!

10. Fußbad mit Apfelessig – wohltuende Routine am Abend

150 ml Apfelessig auf 5 Liter warmes Wasser geben. Apfelessig hat einen hohen Kaliumgehalt und kann entwässernd wirken.

Optional: 75 g Salz zusätzlich – unterstützt antibakteriell und schweißtreibend.

Dauer: 20 Minuten, maximal 2× pro Woche.

11. Während des Essens: kleine Schlucke warmes Wasser

Kleine Schlucke warmes Wasser zum Essen unterstützen die Verdauung.

Kalte Getränke – auch kaltes Wasser – können die Verdauung blockieren.

Fazit: Auf den eigenen Körper hören – statt starren Regeln zu folgen

Es gibt viele Wege, den Stoffwechsel anzuregen. Wichtig ist immer, die Eigenschaften des eigenen Körpers zu beachten – also zu beobachten, wie er auf bestimmte Nahrungsmittel, Gewohnheiten oder Rhythmen reagiert.

Was tut mir gut – und was nicht? Womit fühle ich mich wohl?

Das kann auch einmal ein Glas Wein oder Bier, ein Stück Kuchen oder ein Eis sein. Wir sind nicht auf die Welt gekommen, um zu verzichten. Das Leben soll lebenswert sein!

 

Eine Schöne Zeit wünscht Euch Mario

 

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Was ist wichtig für eine gesunde Haut?

Heute mal ein Beitrag über die Haut, da ich immer wieder Anfragen darüber erhalte.

Die Haut ist das größte Organ was wir haben, da macht es Sinn, dieses auch zu pflegen und zu schützen!

Aus ayurvedischer Sicht können 3 Probleme der Haut vorhanden sein:
– sie ist zu trocken und neigt zu Rissen, besonders an den Füßen und Händen,
– sie ist zu fettig und neigt zu Unreinheit,
– sie neigt zu Entzündungen und Rötungen.

Welchen Einfluss hat nun die Ernährung auf gewisse Hautprobleme und kann man über die Ernährung die Probleme überhaupt lösen?

Im Ayurveda dreht sich ja alles um Eigenschaften und nun kann man ja mit logischen Schlussfolgerungen den entsprechenden Problemen über die Ernährung entgegen wirken.
Wenn sie zu trocken ist, sind natürlich Ölmassagen sehr nützlich. Da kann man ein Sesamöl oder auch ein Olivenöl verwenden. Aber auch Ghee (Butterschmalz) ist hilfreich.
Bei zu fettiger Haut sind Senföl und Rosmarinöl (Stoffwechsel fördernd) ratsam.
Und bei einer Haut die zu Entzündungen neigt, sollte man ein kühlendes Öl, wie z. B. Kokosöl verwenden. Bei ganz empfindlicher Haut kann auch eine Kokosmilch Linderung bewirken.

Was können wir innerlich gegen Hautprobleme tun?

Die erste Empfehlung dazu ist Manjistha (indischer Krapp, oder Färberwurzel), eine der am stärksten blutreinigenden Pflanzen im Ayurveda. Sie ist süß, bitter und zusammenziehend im Geschmack, was gut bei fettiger, unreiner und zu Entzündung neigender Haut ist. Dabei sollte man vorsichtig mit scharfen, salzigen und saueren Speisen sein, da sie Entzündungen fördern. Aber auch bei uns gibt es einige Blutreinigende Pflanzen, z. B. roter Klee, Brennessel, Schafgarbe, und die vielleicht am besten wirkende Klettenwurzel….

Bei zu trockener Haut ist eine wärmende, feuchte und erdende Nahrung zu bevorzugen. Ashwagandha und Shatavari sind bei diesen Problemen vielleicht die besten Wahl. In unserer Heimat gibt es aber auch gute Kräuter bei zu trockener Haut, z. B. Süßholzwurzel, Malvenblätter, oder auch Haferkraut.

Ein noch wichtiger Aspekt bei Hautproblemen ist aber die Psyche. Unterdrückte Gefühle und Stress können zu massiven Hautproblemen führen. Ihr kennt ja den Spruch: die Haut ist der Spiegel der Seele. Wobei auch die Hormone eine gewisse Rolle bei Hautproblemen spielen. Ihr könnt Euch gesund ernähren wie Ihr wollt, wenn der Kopf nicht mitspielt, hilft gesundes Essen nur eingeschränkt.

Deshalb achtet auf Euren Körper, es ist der Einzige den Ihr habt!!!

PS: Wenn Du gesundheitliche Probleme hast, würde ich Dir einen Ayurveda Arzt empfehlen. da kannst du mir gern eine E-Mail schreiben an: info@marioveda.de

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